Ob beim Dachausbau oder der Fassadensanierung: Wer in älteren Gebäuden renoviert, stößt fast immer auf Dämmwolle. Die gelben oder grau-grünen Matten sind zwar hervorragend für die Isolierung – bei der Entsorgung aber ein heikles Thema. Denn der feine Faserstaub, der beim Ausbau entsteht, gilt als gesundheitsgefährdend.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, woran Sie alte Mineralwolle erkennen, wie Sie sich beim Ausbau richtig schützen und wie die Entsorgung sicher abläuft. Brockmann Recycling unterstützt Sie dabei mit der passenden Lösung – inklusive geeigneter Behälter und, bei größeren Mengen, dem Containerdienst für die gesetzeskonforme Entsorgung.

Unter dem Begriff Mineralwolle (kurz KMF für „Künstliche Mineralfasern“) fasst man meist zwei Materialien zusammen:
Wenn Sie unsicher sind, welche Dämmung bei Ihnen verbaut ist: Brockmann Recycling hilft Ihnen gern dabei, das Material richtig einzuordnen – denn die korrekte Zuordnung ist wichtig für die Entsorgung.
Entscheidend für das Gesundheitsrisiko ist das Alter der Dämmwolle. Alte Mineralwolle (hergestellt vor ca. 2000) gilt als „biopersistent“: Ihre Fasern verbleiben lange in der Lunge, wenn man sie einatmet und stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.
Ganz anders verhält es sich bei neuer Mineralwolle (ab ca. 2000), die oft am RAL-Gütezeichen erkennbar ist. Diese Fasern sind „biolöslich“, werden vom Körper also problemlos abgebaut und gelten als unbedenklich. Da sich das Baujahr auf der Baustelle aber oft nicht mehr sicher feststellen lässt, gilt zu Ihrem Schutz die Grundregel: Behandeln Sie im Zweifel jede alte Dämmung wie gefährlichen Abfall!

Wer Dämmwolle ungeschützt herausreißt, riskiert Juckreiz, Hautentzündungen und Atemwegsreizungen. Halten Sie sich daher an die Vorgaben der TRGS 521 (Technische Regel für Gefahrstoffe):

Das ist der wichtigste Punkt für die Entsorgung: Mineralwolle darf niemals lose in einen Container geworfen werden! Sie benötigen spezielle KMF-Säcke (Gewebesäcke), die reißfest und staubdicht sind.
Verpackte Mineralwolle ist überwachungsbedürftiger Abfall. Er gehört nicht in den Hausmüll und nicht in den Bauschutt. Kleine Mengen nehmen Wertstoffhöfe oft gegen Gebühr an. Bei größeren Sanierungen ist ein Containerdienst unumgänglich.
Sie planen eine Sanierung in Kaltenkirchen, Bad Segeberg, Hamburg oder dem südlichen Schleswig-Holstein? Brockmann Recycling unterstützt Sie fachgerecht. Wir stellen Ihnen nicht nur den passenden Container für Dämmmaterial, sondern liefern die vorgeschriebenen Behälter auf Wunsch direkt mit. Unser Team berät Sie gerne zu den aktuellen Preisen und sorgt dafür, dass Ihre alte Dämmwolle sicher und gesetzeskonform entsorgt wird.