Als Boden bezeichnet man im Entsorgungsbereich in erster Linie mineralisches Material, das bei Erdarbeiten anfällt – etwa beim Aushub für Fundamente, Leitungsgräben, Teiche oder Terrassen. Dazu zählen Mutterboden, Lehm, Sand, Ton, Kies oder humusreicher Oberboden. Diese Materialien gelten als Bodenaushub, wenn sie unbehandelt sind und keine Fremdstoffe enthalten. Vor allem Mutterboden ist ökologisch besonders wertvoll und unterliegt gesetzlichen Schutzvorgaben.

In einen Container für Boden und Erdaushub dürfen ausschließlich natürliche, mineralische Materialien wie Sand, Lehm, Ton, Kies, Mutterboden und kleine Steine. Der Boden muss frei von Verunreinigungen sein – das heißt: keine Wurzeln, Äste, Folien, Müllreste, Bauschutt oder chemisch belasteten Stoffe. Auch Grasnarbe, Erde mit Wurzelanteilen oder Vermischungen mit Bauschutt gelten als eigenständige Abfallarten und dürfen nicht im selben Container entsorgt werden. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Zusammensetzung vorliegt, empfiehlt es sich, vor der Entsorgung fachlichen Rat einzuholen – zum Beispiel bei einem zertifizierten Entsorgungsunternehmen, wie der Brockmann Recycling GmbH.
Für eine reibungslose und umweltgerechte Entsorgung ist die sortenreine Trennung besonders wichtig. Mutterboden und andere Erdmassen sollten möglichst ohne Beimischungen gesammelt werden, um eine spätere Wiederverwendung oder Verwertung zu ermöglichen. Verunreinigter Boden oder vermischte Abfälle führen nicht nur zu höheren Entsorgungskosten, sondern können auch dazu führen, dass der Container nicht abgeholt oder nur gegen Aufpreis verarbeitet wird.

Boden und Erdaushub können auf verschiedenen Wegen entsorgt werden. Für größere Mengen bietet sich häufig ein Containerdienst an, der das Material abholt und in eine geeignete Verwertungs- oder Deponieanlage bringt. Kleinere Mengen können vielerorts direkt bei Annahmestellen, Deponien oder Recyclinghöfen angeliefert werden. Teilweise ist es auch möglich, unbelasteten Boden über private Abnehmer, Bauprojekte oder sogenannte Bodenbörsen weiterzugeben, wenn er sich für eine Wiederverwendung eignet. Ob der Boden verwertet oder deponiert wird, hängt von seiner Beschaffenheit ab – insbesondere davon, ob er sauber und frei von Fremdstoffen ist. Eine sortenreine Trennung erleichtert die Entsorgung und erhöht die Chancen auf eine Wiederverwertung, beispielsweise im Landschafts- oder Straßenbau.
Bodenaushub entsteht überall dort, wo gegraben oder gebaut wird – zum Beispiel beim Hausbau, bei der Verlegung von Leitungen, beim Teichbau oder bei der Anlage von Wegen, Einfahrten und Terrassen. Auch im Gartenbau und bei Umgestaltungen von Grundstücken wird oft mehr Boden bewegt, als sich vor Ort wiederverwenden lässt. Gerade Mutterboden kann in großen Mengen anfallen und lässt sich nicht unbegrenzt auf dem eigenen Grundstück zwischenlagern. Wer also größere Flächen abträgt oder tiefere Baumaßnahmen durchführt, braucht eine professionelle Lösung – etwa die Entsorgung über einen Container für Boden und Erdaushub von unserem Recyclingunternehmen.