Wer ein altes Gartenhaus abreißt oder das Flachdach der Garage saniert, steht oft vor einem Berg schwarzer Bahnen. Brockmann Recycling unterstützt Sie dabei im Raum Hamburg, Kaltenkirchen und im südlichen Schleswig-Holstein – denn Dachpappe ist einer der häufigsten Bauabfälle bei Außenrenovierungen und gleichzeitig einer der am meisten unterschätzten.
Der Grund: Je nach Alter und Zusammensetzung gelten unterschiedliche Vorgaben für Trennung, Annahme und Entsorgung. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie gefährliche von weniger problematischer Dachpappe unterscheiden, wie Sie sich beim Rückbau schützen und welche Entsorgungswege Brockmann Recycling Ihnen bietet.

Optisch sehen sie fast gleich aus, doch chemisch ist der Unterschied groß. Bis in die 1970er Jahre wurde Dachpappe häufig mit Teer hergestellt. Teer kann polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) enthalten, die als gesundheitsschädlich gelten. Ab Ende der 1970er Jahre wurde Teer im Westen weitgehend ersetzt und durch Bitumen aus Erdöl abgelöst, das als weniger kritisch gilt.
Faustregel zur Orientierung:
Wenn Sie bei Baujahr oder Material unsicher sind, lohnt sich vorab eine kurze Rücksprache: Brockmann Recycling hilft Ihnen dabei, die richtige Entsorgung zu wählen, bevor das Material vermischt oder falsch deklariert wird.
Es gibt Indizien, die Ihnen eine erste Orientierung geben, ob Ihre Dachpappe mit PAK belastet ist:
Achtung: Absolute Sicherheit bringt nur eine Laboranalyse (PAK-Test). Viele Entsorger verlangen bei Material unklaren Alters einen solchen Nachweis, bevor sie den Abfall annehmen.

Egal ob Teer oder Bitumen – beim Abreißen von alter Dachpappe werden Fasern und Stäube frei. Sie sollten das Material niemals zersägen, schleifen oder verbrennen (dabei entstehen hochgiftige Dämpfe!).
Tragen Sie bei der Arbeit unbedingt:
Dachpappe gehört niemals in den Hausmüll und auch nicht in den normalen Bauschutt-Container. Da Bauschutt (Steine, Beton, Ziegel) in der Regel mineralisch recycelt wird, würde schon eine kleine Menge anhaftender Dachpappe die gesamte Ladung verunreinigen. Das führt beim Entsorger zu hohen Nachsortierkosten.
Die korrekten Wege sind:

Wenn Sie in Hamburg, Kaltenkirchen oder dem südlichen Schleswig-Holstein ein Sanierungsprojekt planen, unterstützt Sie die Brockmann Recycling GmbH gerne bei der fachgerechten Entsorgung. Egal ob es sich um bitumenhaltige Dachbahnen oder überwachungsbedürftige teerhaltige Pappe handelt: Wir stellen Ihnen den passenden Container direkt vor die Tür oder nehmen das Material an unserem Recyclinghof in Nützen entgegen. Sprechen Sie uns einfach an – wir beraten Sie zur korrekten Trennung und den aktuellen Entsorgungskonditionen.