Wer renoviert, produziert oft säckeweise alte Wandbeläge. Nach dem mühsamen Abkratzen der Bahnen stellt sich die Frage: Wohin mit den Tapetenresten? Viele Heimwerker greifen dann zur blauen Papiertonne – ein typischer Fehler, der im schlimmsten Fall dazu führt, dass die Müllabfuhr die Tonne stehen lässt.
Damit Ihnen das nicht passiert, zeigen wir Ihnen in diesem Ratgeber, warum Tapeten kein Altpapier sind und wie Sie alte Wandbeläge – von Raufaser bis Vlies – richtig entsorgen. Außerdem erfahren Sie, welche Lösungen Brockmann Recycling für Tapeten- und Renovierungsabfälle anbietet: von der Anlieferung bis hin zum Containerdienst, wenn größere Mengen anfallen.

Auch wenn der Name „Papiertapete“ es vermuten lässt: Alte Tapeten gehören niemals ins Altpapier. Der Grund liegt in der Verarbeitung:
Für Privatkunden gilt in der Praxis fast immer: Tapeten sind Restmüll, weil sie durch Kleister/Farbe/Anhaftungen verunreinigt sind.
Wenn Sie Glasfasertapeten oder sehr spezielle Wandbeläge haben: Brockmann Recycling hilft Ihnen gern bei der richtigen Einordnung, bevor Sie alles unnötig vermischen (das spart oft Geld und Ärger).

Ein einzelnes Zimmer kann mehr Tapetenabfall erzeugen, als in die Hausmülltonne passt. Je nach Menge gibt es mehrere Wege – und Brockmann kann dabei passend unterstützen:
Kleine Mengen (Säcke/PKW-Mengen)
Sie können Tapetenreste gesammelt und gut verpackt selbst entsorgen – entweder über kommunale Restmüllwege oder durch Anlieferung bei Brockmann (z. B. mit PKW oder Anhänger, je nach Menge).
Mittlere Mengen (mehrere Räume)
Wer mit Anhänger oder Transporter fährt, bringt Renovierungsabfälle oft gebündelt weg. Auf dem Brockmann Recyclinghof in Nützen (bei Kaltenkirchen) können Sie Ihre Tapetenreste in der passenden Fraktion abgeben und werden vor Ort bei der Zuordnung unterstützt.
Große Mengen (Sanierung/komplette Wohnung oder Haus)
Wenn es richtig viel wird, ist ein Container von Brockmann die bequemste Lösung. Brockmann stellt den Container vor die Tür, Sie befüllen in Ihrem Tempo – Brockmann holt ab und kümmert sich um die fachgerechte Entsorgung. Häufig passt dafür die Fraktion Baumischabfall, weil bei Sanierungen meist mehr als nur Tapeten anfällt (z. B. Folien, Leisten, Bodenbeläge, Holz).

Nach dem Tapezieren bleibt oft noch ein halber Eimer Kleister übrig. Doch Vorsicht: Auch wenn Tapetenkleister meist ungiftig ist, gehört er auf keinen Fall in den Abfluss oder die Toilette! Die klebrige Masse würde in den Rohren aufquellen und dort schnell zu massiven Verstopfungen führen.
Die bessere Lösung ist Geduld: Lassen Sie den Eimer einfach offenstehen, bis der Kleister komplett eingetrocknet ist. Um den Vorgang zu beschleunigen, können Sie kleinere Restmengen auch auf einer alten Folie oder Zeitung im Freien ausbreiten. Sobald der Kleister fest und trocken ist, können Sie den harten Klumpen problemlos über den normalen Restmüll entsorgen – genau wie Ihre Tapetenreste auch. Sollten Sie innerhalb einer Woche weiter tapezieren wollen, können Sie den angerührten Kleister alternativ auch luftdicht verschlossen aufbewahren und wiederverwenden.
Planen Sie eine größere Renovierung in Hamburg, Kaltenkirchen oder dem südlichen Schleswig-Holstein? Brockmann Recycling ist Ihr regionaler Partner, wenn es um die Entsorgung von Renovierungsabfällen geht.
Besuchen Sie uns doch einfach persönlich auf unserem Recyclinghof in Nützen (bei Kaltenkirchen). Dort können Sie Ihre alten Tapeten, Teppichreste und Baumischabfälle direkt und unkompliziert anliefern – egal ob mit dem PKW, Anhänger oder Transporter. Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen vor Ort gerne bei der richtigen Zuordnung. Und wenn die Menge doch einmal zu groß für den eigenen Kofferraum wird: Natürlich stellen wir Ihnen auch gerne den passenden Container für Baumischabfall direkt vor die Haustür.